“Jiu-jutsu or Jiu-Do” von 1918

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Kodokan-Judo“Jiu-Jutsu or Jiu-Do” wurde ursprünglich 1918 veröffentlicht, geschrieben von einem der frühen Judo-Meister aus Jigoro Kanos Kodokan und liefert einen der ersten englischsprachen tieferen Einblicke in die Techniken des Kodokan Judo, wie es in den frühen Tagen von Jigoro Kano gelehrt wurde, also zu einer Zeit, da es noch um eine effektive Kampfkunst ging und nicht um reinen Sport.
Daher beinhaltet es neben den Fundamenten wie Balance und Grundstellungen, zahlreiche Würfe, Hebel, Haltegriffe und Würgen, die man auch heute noch im Judo sehen kann, zahlreiche heute verbotene Aktionen wie leglocks und atemis (Schläge). Besonders spannend ist natürlich auch der ausgeprägte Teil über den Bodenkampf, der für Trainierende des BJJ besonders interessant ist, sieht man hier doch die Wurzel dessen, was dereinst zum heutigen BJJ wurde.
Als Reprint ist dieses Buch inzwischen relativ günstig zu erhalten, aber noch erfreulicher ist, dass es das gute Stück auch als noch kostengünstigeres pdf zum downloaden gibt. Unter folgendem Link kann man zuschlagen:
http://www.lulu.com/product/download/jiu-jutsu-or-jiudo-selection-from-kodokwan-method/1927936

Defense dans la rue - Jiujitsu um 1900

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armbar_oldschoolNicht nur heute, sondern schon vor über 100 Jahren hatten die Bürger von Großstädten das gut begründete Bedürfnis sich im Notfall gegen Angriffe verteidigen zu können. Die damals beliebtesten Kampfsportarten, Boxen, Ringen, Savate und Fechten gaben zwar eine gute Grundlage dafür, waren aber durch ihre Wettkampf-Reglements schon zu weit weg von der brutalen Wirklichkeit der Straße. Zahlreiche finstere Gesellen trieben in den schlecht beleuchteten Gassen von Paris oder London ihr Unwesen, besonders “les Apaches”, eine riesige Straßengang in Paris, war nicht gerade zimperlich in der Wahl ihrer Mittel, Bürger um ihren Besitz zu bringen. Meistens war das sofortige Töten des Opfers mit einem Messer oder anderen Waffen die Taktik der Apaches, es wurde gar nicht mehr erst nach “Geld oder Leben” gefragt. In London verbreiteten die sog. “Garroteure” Angst und Schrecken, die ihre Opfer von hinten erwürgten mit bloßen Händen, mit Tüchern oder gar dem eigenen Schal des Attackierten.

Diese enorme Welle gewissenloser Gewalt animierte viele Kampfsportler und Fechtmeister dazu ihre Konzepte zu überdenken und durch neue Einflüsse straßentaugliche SV-Systeme zu entwickeln. Männer wie E. W. Barton-Wright, Pierre Vigny oder A.C. Cunningham schufen somit einige der ersten europäischen Hybrid-Systeme zur SV, wobei sie sich zum Teil rege austauschten und Unterstützten. Besonders das japanische Jiujitsu bzw. das in seiner damaligen Form noch weitgehend unsportlich gehaltene Kodokan-Judo boten zahlreiche Anregungen für Griffkampf im Stand, am Boden, Würfe, Hebel und allerlei “dirty tricks”. Gepaart mit dem Boxen, dem franz. Savate, Spazierstock-Kampf und Ringen ergab sich daraus eine explosive Mischung neuer Straßenkampf-Techniken, wobei die alten Meister auch nicht zimperlich waren, fiese Tricks der Apaches mit einzubauen. Man wandte alle Mittel und die eigenen faulen Taktiken der Gangster einfach gegen sie.

Erfolg konnten diese neuen SV-Systeme scheinbar verzeichnen, denn die entstehenden Schulen waren gut besucht und Nachfrage an Literatur schien groß, denn nicht umsonst sind aus der Zeit um 1900 herum zahlreiche Werke zum Thema veröffentlicht worden. Diese alten SV-Systeme, allgemein aus dem Franz. als “defense dans la rue” bezeichnet, sorgten zwar u.a. dafür, dass Europa und die USA ein reges interesse an asiatischer, besonders japanischer Kampfkunst entwickelte, doch die eigentlichen Vorreiter dieser Entwicklung gerieten leider alsbald wieder in Vergessenheit. Glücklicherweise gibt es heute aus den Reihen von Savateuren, Fechtern und historischen Kampfkünstlern zahlreiche Enthusiasten, die diese Werke wiederentdeckt haben und in leibevoller Arbeit rekonstruieren bzw. wieder alltagstauglich machen. Einer davon ist der australische Savate-Trainer Craig Gemeiner, der nicht nur den Kampf mit dem Spazierstock nach Pierre Vigny rekonstruiert und interpretiert, sondern auch die vielen französischen und englischen Quellen zur waffenlosen Selbstverteidigung gesichtet hat. Auf seiner Webseite http://defensedanslarue.wordpress.com/ kann man einige seiner Erkenntnisse nachlesen, die Seite befindet sich im ständigen Ausbau. Weitere Informationen seitens Gemeiner findet man auch unter diesen Links:

http://gemeineracademy.wordpress.com/

http://www.savateaustralia.com/

http://lacannevigny.wordpress.com/

Jujitsu 1905 - re-animated

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UyenishiIm frühen 20. Jahrhundert war London der Tummelplatz europäischer und japanischer Kampfkünstler. Ausgehend von E.W. Barton-Wright´s ”Bartitsu Club”, der einen Hybrid aus Boxen, Savate, Jiujitsu und Kampf mit dem Spazierstock unterrichtete, gründeten viele seiner Lehrer ihre eigenen Schulen in der Stadt. So auch der Japaner Sadakazu Uyenishi, der mit seinem Buch “Textbook of Ju-jutsu” 1905 einer der ersten Nicht-Europäer war, der außerhalb Japans ein englischspr. Werk zur Kampfkunst verfasste.

Die Bartitsu Society, die sich mit der Rekonstruktion und Erforschung der um 1900 modernen Selbstverteidigungstechniken befasst, hat nun die kinematographischen Foto-Sequenzen aus Uyenishi’s Buch in einem Videoclip zusammengefasst und technisch zum Leben erweckt. Die Techniken beinhalten ukemi waza und nage waza und sind damit eines der ältesten Bilddokumente aus der Zeit, in der Jiu-Jitsu (Dschiudschitsu, Jijutsu, Jujitsu und andere Schreibweisen) in Europa seine euphorischen Anfänge hatte.

Das reanimierte Video findet sich auf youtube unter diesem Link:

http://www.youtube.com/watch?v=eALLe1wghSA

Quelle: http://www.bartitsu.org

Neue Meister braucht das Land

Ju-Jutsu, Budocan No Comments »

blackbeltWie der eine, oder andere vielleicht schon über den Budocan-Flurfunk mitbekommen hat, haben einige Budocanler den nächsten Schritt gewagt und an der letzten Gürtelprüfung teilgenommen.

Andreas Höck hat nun den 2. Dan erreicht und redet schon vom dritten.
Florian Rösemann darf sich ebenfalls den zweiten Streifen auf seinen schwarzen Grütel sticken und hat den 2.  Dan geschafft.
Bojan hat auch die Schwelle zu den Meistern überschritten und hat den 1. Dan erlangt.
Jo Miosga hat den 1. Kyu erreicht und zwar als Prüfungsbester . Applaus, Applaus, Applaus!

Wir gratulieren und sagen: Weiter so!

Änderung der Trainingszeiten für das freitags - Kindertraining, ab dem 20.03.09

Ju-Jutsu No Comments »

terminaenderungLiebe Kinder,
liebe Eltern,

das Kindertraining wie es derzeit freitags von uns angeboten wird muss geringfügig verändert werden. Es ist mir beruflich nicht mehr möglich, freitags regelmäßig um 15:20 Uhr meinen Arbeitsplatz zu verlassen. Hinzu kommt, dass es zu dieser Uhrzeit enorm schwer ist, im Vertretungsfall einen Ersatz zu finden.

Folglich werden wir denn Beginn der zwei Gruppen jeweils um eine Stunde nach hinten verschieben.Somit ergeben sich folgende Trainingszeiten:

Training der Kinder im Alter zwischen 7 und 11 Jahren von 17:00 – 18:00 Uhr
Training der Kinder ab 11 Jahren von 18:00 -19:30 Uhr.

Diese Änderung betrifft ausschließlich das Freitagstraining der Kinder.

Wir danken für Euer Verständnis,
die Kindertrainer.

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